Freizeit

Ausflüge in und um Peißenberg

 

Bergwerk Peißenberg

Die Marktgemeinde Peißenberg wurde durch den Bergbau stark geprägt. In dem Bergbaumuseum bei der Tiefstollenhalle werden die geschichtlichen Entwicklungen sowie ein Querschnitt aller bergmännischen Techniken dargestellt. Die Besucher haben zudem die Möglichkeit, den ehemaligen Tiefstollen mit einer Führung zu besichtigen.

Öffnungszeiten:
Jeden 1. und 3. Sonntag im Monat von 13:30 bis 16:30 (letzte Führung 15:30),
vom 15. Mai bis 15. September auch jeden Mittwoch von 13:30 bis 16:30

In Bezug auf die Bergbaugeschichte Peißenbergs wurde auch ein Wanderweg angelegt, der Stollenweg, der zu den verschiedenen alten Stätten des Bergbaus führt. (siehe Wanderwege)

www.peissenberg.de/bergbaumuseum/erlebnisbergwerk.html

 

Schwimmbad

Rigi Rutsch´n in Peißenberg

Das familienfreundliche Freizeitbad verfügt über eine große Wasserrutsche mit Spaßbecken, Warmwasser-Sprudelbecken, einer großen Sprunganlage sowie einem Schwimmerbecken (25m tief). Des Weiteren sind eine großzügige Liegewiese, ein Kinderspielplatz mit Sonnensegel, ein Fußballplatz und ein Beachvolleyballplatz vorhanden. Zu Erholung und Entspannung gibt es zudem eine Sauna, ein Dampfband und eine separate Saunaliegewiese.

Entfernung vom Gasthaus: 2,2 km

www.rigirutschn.de

 

Meteorologisches Observatorium Hohenpeißenberg

Das Observatorium auf dem Hohen Peißenberg ist die älteste Bergwetterstation der Erde mit einer seit 1781 praktisch ununterbrochenen Beobachtungsreihe.
Entfernung von Peißenberg ca. 7 km

www.dwd.de/DE/derdwd/standorte/observatorien/mohp/mohp.html

 

Eibenwald in Paterzell nördlich von Peißenberg

Spaziergang durch einen der größten Eibenwälder Deutschlands – hochgewachsen, mit lichter Krone zaubern über 2000, teils mehrere hundert Jahre alte Eiben eine mystische Stimmung. Seit 1939 ist dieser größte Eibenbestand in Deutschland Naturschutzgebiet. Die Entstehung von Kalktuff kann in dem feuchten Wald beobachtet werden. 10 Klapptafeln am Weg informieren über die Eibe. Ausgangspunkt: Parkplatz am Landgasthof Eibenwald, Rundgang ca. 1 km, geeignet als Ausflug mit Kindern, nicht kinderwagentauglich.

www.pfaffen-winkel.de/de/naturschutzgebiet-eibenwald-in-paterzell

 

Freilichtmuseum Glentleiten

Das Freilichtmuseum Glentleiten ist das größte Freilichtmuseum Südbayerns. Es ermöglicht einen umfassenden Einblick in den ländlichen Alltag der Menschen Oberbayerns, in ihre Baukultur und Arbeitswelt. Mehr als 60 original erhaltene Gebäude sind samt ihrer Einrichtung inmitten einer nach historischen Vorbildern gepflegten Kulturlandschaft wieder aufgebaut. Auf dem weitläufigen, abwechslungsreichen Gelände finden Sie Gärten, Wälder und Weiden.
30 km entfernt

www.glentleiten.de

 

Städte in der Umgebung

Garmisch Partenkirchen

Hier finden sie neben Naturattraktionen wie beispielweise den Partnachklamm auch die berühmte Olympia Skisprungschanze sowie die inzwischen unter Denkmalschutz stehende historische Olympia-Bobbahn. Mit der Gondel oder der Zahnradbahn erreichen Sie die Zugspitze. Dort haben Sie einen atemberaubenden Ausblick über das umliegende Bergmassiv vom höchsten Berg Deutschlands.

Ca. 45 km entfernt (südlich)

 

Murnau am Staffelsee

Für viele Künstler war Murnau und der Staffelsee Anziehungspunkt und Inspirationsquelle. Besuche Sie das Gabriele-Münter-Haus, das Schlossmuseum oder eine der Murnauer Galerien. Wandern Sie durch das Murnauer Moos, welches das größte Alpenrandmoor in Mitteleuropa ist. Lohnenswert ist auch ein Ausflug auf die Insel Wörth, die größte der sieben Inseln. Eine Besonderheit auf der Insel Wörth sind die dort lebenden Auerochsen. Oder lassen Sie einfach mal die Seele baumeln bei einer Schifffahrt rund um den Staffelsee.

Ca. 20 km entfernt (südlich)

 

München

In der bayerischen Landeshauptstadt München winken zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie die Frauenkirche, die Bayerische Staatsoper, das Nationaltheater, das Deutsche Museum, Schloss Nymphenburg, der Englische Garten, der Olympiapark, das Hofbräuhaus und vieles mehr. Vom Olympiaturm aus bietet sich eine unübertreffliche Aussicht auf die gesamte Isarmetropole. Zwischen Stachus und Marienplatz liegt die schöne Fußgängerzone mit einer Vielzahl von Geschäften, Cafés und Straßenverkäufen. Von dort aus erreichen Sie außerdem den Viktualienmarkt mit seiner breiten Auswahl an Verkaufsständen und Köstlichkeiten.
Von Ende September bis Anfang Oktober findet in München jährlich das weltberühmte Oktoberfest auf der Theresienwiese statt.

Ca. 64 km entfernt (nördlich)

 

Gewässer in der Umgebung

Starnberger See (30 km)

Ammersee (30 km)

Staffelsee (20 km)

 

Attraktionen in der Umgebung

 

Schlösser

 

Schloss Neuschwanstein

Das Schloss Neuschwanstein steht oberhalb von Hohenschwangau bei Füssen. Der Bau wurde ab 1869 für den bayerischen König Ludwig II. als idealisierte Vorstellung einer Ritterburg aus der Zeit des Mittelalters errichtet und wird auch oft als „Märchenschloss“ bezeichnet. Neuschwanstein ist das berühmteste der Schlösser Ludwigs II. und eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands.

Entfernung: ca. 45 km süd-westlich von Peißenberg.

 

Schloss Hohenschwangau

Nicht nur Schloss Neuschwanstein, sondern auch das gegenüberliegende Schloss Hohenschwangau zählt zu den berühmten Königsschlössern König Ludwigs II. Im Jahre 1832 erwarb König Max II das Schloss und ließ es umbauen, so wie man Schloss Hohenschwangau noch heute besichtigen kann. Das romantische Schloss diente der königlichen Familie als Sommerresidenz und war die glückliche Kinderstube Ludwigs II.

Entfernung: ca. 45 km süd-westlich von Peißenberg

 

Schloss Linderhof

Die „Königliche Villa“ Schloss Linderhof in der Gemeinde Ettal ist das kleinste der drei Schlösser Ludwigs II. Es wurde in mehreren Bauabschnitten von 1870 bis 1886 errichtet. Das kleine Schloss ist das einzige, das noch zu seinen Lebzeiten vollendet wurde. Linderhof gilt als das Lieblingsschloss des „Märchenkönigs“, in dem er sich mit großem Abstand am häufigsten aufhielt.

Entfernung: ca. 37 km südlich von Peißenberg

 

Klöster / Wallfahrtsorte

Wieskirche (Wallfahrtsort)

Der vollständige Name der Wieskirche lautet Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland auf der Wies. Seit 1983 ist die Wieskirche UNESCO-Welterbestätte. Die Mitte dieses Gotteshauses ist die Figur des leidenden Christus. Am 14. Juni 1738 sah die Bäuerin Maria Lory Tränen in den Augen dieser Figur. Diese Tränenwunder war der Ausgang für die Wallfahrt zum Gegeißelten Heiland auf der Wies im Ortsteil Wies bei Steingaden. Die Wieskirche lädt ein zum Schauen, zum Staunen, zum Beten, zum Besuch der Gottesdienste, zum Zuhören bei einem der Konzerte im Sommer und nicht zuletzt lädt sie ein zur stillen Einkehr, um im Gegeißelten Heiland Gott zu begegnen.

Ca. 28 km entfernt

Kloster Andechs

Das Kloster Andechs, von weither sichtbar auf dem Heiligen Berg über dem Ostufer des Ammersees gelegen, ist der älteste Wallfahrtsort Bayerns und seit 1850 Wirtschaftsgut der Benediktinerabtei Sankt Bonifaz in München. Auf dem Heiligen Berg engagiert sich die klösterliche Gemeinschaft in der Seelsorge für Wallfahrer, in der Pfarrseelsorge der umliegenden Gemeinden, und in der Leitung der Wirtschaftsbetriebe.

Ca. 29 km entfernt

 

Wanderwege in und um Peißenberg

 

Meditationsweg

Die einzelnen Stationen des Meditationsweges auf der neuen Berghalde bieten Impulse, diesen Weg bewusst zu gehen und laden ein zum Innehalten, Nachdenken, Meditieren und Beten.  An der Knappengedächtniskapelle liegt ein „Gipfelbuch“ aus, in dem Sie Ihre Gedanken, Wünsche, Gebete, Fürbitten und Dank ausdrücken können.

 

Alpiniweg

Wegestrecke: ca. 7 km
Gehzeit: ca. 2 1/2 Stunden Böbinger Ammerbrücke
Ausgangspunkt: Parkplatz entweder an der Brücke oder Einfahrt Obere Au.
Beginnend an einer kleinen Hütte führt der Weg zunächst an einem kleinen Bach entlang, dann steil bergauf zu einem Wasserfall, wo eine Bank zum Verweilen einlädt. Der Rückweg führt durch einen Hochwald und über eine Wiese und schließlich zurück zum Ausgangspunkt.
Für Fahrräder nicht geeignet. 

 

Weg auf den Hohenpeißenberg

Wegestrecke: ca. 14 km
Gehzeit: ca. 4 Stunden
Ausgangspunkt: Parkplatz am Bahnhof
Der Weg führt vom Bahnhof entlang der Gleise zum Georgenweg und dem ehemaligen Bergweksgelände. Danach gehen Sie rechts hoch zur Kapelle St. Georg (sehenswerter Freskenzyklus – Schlüssel beim Bauer „Jürgamo“). Nach dem Bauernhaus wandern Sie rechts auf der Teerstraße zum Anwesen Weinbauer und weiter bis diese Straße nach einem geraden Stück eine Linkskurve macht. Dort können Sie auf einem schmalen Weg eine Abkürzung zu den Häusern von Vorderschwaig nehmen. Auf der Straße geht es weiter, nach einem eingezäunten Gartenstück führt rechts ein schmaler Pfad bergauf. Über eine Wiese gelangen Sie wieder auf die Straße. Beim nächsten Anwesen biegen Sie links um und marschieren an einem steinernen Feldkreuz vorbei geradewegs auf die Fahrstraße zum Hohenpeißenberg zu. Am Fernsehturm vorbei zeigt Ihnen die Kirche am Berg (988 m) das Ziel Ihrer Wanderung. Der Besuch der Wallfahrtskirche, der herrliche Rundblick und eine mögliche Einkehr lassen den Hohenpeißenberg für viele zu einem wunderbaren Erlebnis werden.
Für Fahrräder nicht geeignet.

 

Schäfflerweg

Von der Schäfflertanzgruppe des Pfeifenclubs Peißenberg Sulz angelegt. 
Markierung: P 41
Wegestrecke ca. 10km
Gehzeit ca. 3Stunden
Ausgangspunkt: Parkplatz am Bahnhof oder Parkplatz an der Straße nach Paterzell nach der Bahnunterführung
Vom Bahnhof aus gehen Sie über die Thalackerstraße und Kirnberglstraße am Bahngleis entlang zum Wanderparkplatz an der Bahnunterführung. Von hier aus führt der Weg die Straße nach Paterzell entlang bis zu einem Bach (Rehgraben), dort biegen Sie links ab. Zu Beginn wandern Sie über einen Holzsteg und rechts den Bergwald hinauf. Aus dem Wald heraus (schöner Rastplatz) überqueren Sie geradeausgehend eine Wiese zum Feldweg zu den Höfen von Windkreut. Unterhalb der Höfe lädt wiederum eine Sitzgruppe zur Rast ein, Sie können einen herrlichen Rundblick genießen. Am Bauernhof vorbei gehen Sie weiter Richtung Westen bis zu einer Teerstraße. Nach 150 m verlassen Sie dieselbe und gehen links ab. Wenn der Feldweg eine Rechtsbiegung macht, gehen Sie in einer Wiese am Zaun entlang zum Wald. Dort biegen Sie nach dem Überqueren eines Bächleins links ab durch den Wald. Nach dem Heraustreten aus dem Wald (Rastplatz) gehen sie ca. 70 m links, überqueren die Straße und gehen den Weg hoch nach Tritschenkreut. Der Hof ist das Geburtshaus des Kirchenmalers Matthäus Günther (1705 – 1788). Der Weg führt am Hof vorbei nach Oberbuchau. Beim Anwesen Oberbuchau 2 wandern Sie links abbiegend bergab zur Kapelle St. Michael (erbaut 1611 mit sehenswerten Fresken). Nach dem Wohnhaus rechts ab am Waldrand entlang gehen wir zum Ort zurück. An der Thalackerstraße bei der Brücke über den Michelsbach geht der Rückweg entweder rechts ab zum Bahnhof oder links ab zum Wanderparkplatz an der Bahnunterführung.
Für Fahrräder nicht geeignet.

 

Jubiläumsweg

Wegestrecke: ca. 8,5km
Gehzeit: ca. 3 Stunden
Ausgangspunkt: Parkplatz nach der Ammerbrücke an der Kreisstraße WM 15 von Peißenberg nach Oberhausen
Beschreibung: Vom Parkplatz weg führt der Wanderweg auf dem rechten Ammerdamm ammerabwärts. Nach etwa 2,5 km biegen Sie bei einem kleinen Bächlein nach rechts ab. Am Ammer-Altwasser vorbei (schöner Rastplatz) kommen Sie auf eine Feldstraße, auf welcher Sie links ab bis zum Kreilhof weiterwandern. Dort überqueren Sie die Kreisstraße WM 15 und gehen links in Richtung Oberhausen auf einen kleinen Pfad rechts der Straße. Vor der Brücke biegen Sie rechts ab. Am Waldesrand entlang geht es leicht bergauf. Am Höhenrücken angelangt gibt es einen herrlichen Gebirgsblick (schöner Rastplatz). Nach einem kurzen Wegstück bergab durch den Wald gehen Sie rechts ab ein kleines Stück die Teerstraße hinunter. Bei der Abzweigung zum Siglhof biegen Sie rechts ab. Vor dem Bauernhof führt links ein Hohlweg wieder hinab zur Kreisstraße WM 15 Peißenberg – Oberhausen. Diese überqueren Sie und gehen auf der Feldstraße bis zum Bildstöckl. Dort biegen Sie links ab und gehen zum Ausgangspunkt zurück.
Für Fahrräder nicht geeignet.

 

Spitzweg-Wanderweg

Benannt nach dem bekannten Maler der Biedermeierzeit Carl Spitzweg, der anlässlich eines Kuraufenthalts 1833 im Bad Sulz sich seines Talents zum Malen endgültig bewusst wurde und anschließend seinen Apothekerberuf aufgab.
Wegestrecke: ca. 2,3 km
Gehzeit: ca. 1 1/2 Stunden
Ausgangspunkt: Parkplatz am Tiefstollengelände (Bergbaumuseum)
Direkt vom Parkplatz weg führt der Wanderweg in gut ausgebauten Serpentinen etwas steil durch den Wald bergauf. Aus dem Wald herauskommend gehen Sie am Anwesen Weinbauer vorbei ca. 100 m die Teerstraße aufwärts, dann rechts ab über eine Wiese zum Waldrand. Von dort aus verläuft der Weg auf einen Hohlweg bergab, das letzte Stück bis zum Sulzerstollen auf einem Treppenpfad. Nach dem Überqueren eines Steges gehen Sie rechts ab den Weg hinunter zur Gaststätte Bad Sulz und zum Parkplatz am Tiefstollen.
Für Fahrräder nicht geeignet.

 

Lehrpfad für Bergbau, Geologie und Landschaft

Der Stollenweg wurde im Jahr 1999 durch Schautafeln ergänzt zu einem Lehrpfad für Bergbau, Geologie und Landschaft. An 15 Standorten des Rundweges erfährt der Wanderer Wissenswertes über den Bergbau, die Geologie und die Landschaft am Hohenpeißenberg.